Highwire, eine Plattform zur Unterstützung von Bau- und Betriebsrisiken von Management-Auftragnehmern, hat ein neues Werkzeug zur Sicherheitsrisikomanagement eingeführt, das fortschrittliche KI-Analysefunktionen bietet. Diese neue Funktion soll durch KI-Analyse von Sicherheitsdokumenten tiefere Einblicke in die Risiken von Auftragnehmern liefern.

Das Werkzeug automatisiert die Dokumentenprüfung, analysiert Sicherheitsmanagementverfahren, identifiziert proaktiv Risiken und kategorisiert Sicherheitsvereinbarungen. Highwire gibt an, dass diese Aufgaben traditionell Tausende von Arbeitsstunden in Anspruch nehmen könnten.

Baustelle Gebäude

Die Plattform nutzt KI-Analysen für genauere Auftragnehmerbewertungen, sodass Manager vor Arbeitsbeginn Minderungsstrategien implementieren können. So können Verfahren beispielsweise als allgemein, detailliert oder umfassend kategorisiert werden, was über eine einfache bestanden/nicht bestanden-Analyse hinausgeht und Manager bei fundierteren Entscheidungen unterstützt.

Don Fornes, Chairman und CEO von Highwire, erklärte, dies stelle einen bedeutenden Fortschritt im Sicherheitsrisikomanagement von Auftragnehmern dar. Er sagte: „Sicherheitsanalysen dienen nicht nur der Risikobewertung, sondern sind entscheidend für den Erfolg von Auftragnehmern – sie fördern die Zusammenarbeit und treiben kontinuierliche Verbesserungen in der Bausicherheit voran.“

„Durch die Bereitstellung von aufschlussreichem Feedback zu unseren Sicherheitsverfahren und Managementsystemen ermöglichen wir es Unternehmen, Sicherheitsstandards zu verbessern, stärkere Partnerschaften aufzubauen und letztendlich die Anzahl qualifizierter Auftragnehmer zu erhöhen.“

Dies ist in Märkten mit begrenztem Angebot an Fachkräften besonders wichtig. Die Plattform soll beispielsweise Eigentümer und Generalunternehmer dabei unterstützen, Auftragnehmer nicht nur auf der Grundlage einer einfachen Überprüfung der vergangenen Leistungen auszuschließen, sondern mit ihnen zusammenzuarbeiten, um deren Sicherheit zu verbessern.

Eine im „American Journal of Industrial Medicine“ veröffentlichte Studie ergab, dass die Einführung von Sicherheitsmanagementsystemen mit einer um 34 % geringeren Wahrscheinlichkeit von meldepflichtigen Ereignissen und einer um 28 % geringeren Wahrscheinlichkeit von „Abwesenheit, Einschränkung oder Versetzung“ (DART)-Ereignissen verbunden ist.

Die Technologie wurde an der Harvard University entwickelt und soll sowohl großen Unternehmen mit ausgereiften Sicherheitsplänen als auch kleineren Auftragnehmern mit weniger vollständigen Sicherheitsdokumenten dienen.

### Wichtigste Punkte:

🛠️ **Neues Werkzeug eingeführt**: Highwire veröffentlicht ein KI-gesteuertes Werkzeug für das Sicherheitsrisikomanagement, das die automatisierte Dokumentenprüfung und Risikoidentifizierung ermöglicht.

🔍 **KI-Analyse**: Das Werkzeug nutzt KI-Analysen für genauere Auftragnehmerbewertungen und unterstützt Manager bei der Implementierung von Minderungsstrategien.

🏗️ **Marktwirkung**: In Märkten mit begrenztem Angebot an Fachkräften trägt das Werkzeug zur Verbesserung der Sicherheitsstandards und der Zusammenarbeit bei.